Endständige Membranfilter sollten folgende Eigenschaften aufweisen:

  • gleichbleibender Rückhalt von Bakterien über die gesamte Standzeit
  • möglichst hohe Toleranz gegenüber Sedimenten und Partikeln
  • geringe Reverkeimungsrate
  • umweltverträgliche Produktion in einer ehrlichen Gesamtbetrachtung aller Parameter
  • Eignung für den Einsatz im Trinkwasserbereich gemäß der Trinkwasserinformation (Twin) Nr. 12

Alle LEGIO.medizinfilter erfüllen die oben genannten Forderungen und sind damit uneingeschränkt geeignet für den Einsatz in Kliniken (auch Hochrisikobereiche) und anderen medizinischen und Pflege-Einrichtungen. Weitere Einsatzbereiche der LEGIO.medizinfilter sind privat und öffentlich verwaltete Immobilien.

Der Worst Case bei Nutzung von Membranfiltern ist eine Überschreitung des maximalen Betriebsdrucks sowie eine beabsichtigte oder versehentliche Standzeitüberschreitung. In beiden Fällen ist ein bakterieller Durchbruch bei den LEGIO.medizinfiltern dank des speziellen LEGIO.tools-Verfahrens „Outside-In“ praktisch unmöglich.

Der LEGIO.ball kann leicht und ohne Spezialwerkzeug installiert werden. Voraussetzung sind die richtigen Adapter (hier finden Sie unser Zubehör) und eine ausreichende Höhe der Armatur. Ebenfalls können die Membrankartuschen schnell getauscht werden wodurch es nur zu sehr kurzen Unterbrechung in der Versorgung mit keimfreien Trinkwasser kommt.

Alle Schritt in unserem kurzen Video:

Der DVGW hat eine neue Information zur Trinkwasser-Installation herausgegeben, die Twin Nr. 12. Die Veröffentlichung thematisiert den temporären Einsatz endständiger Filter in mikrobiell kontaminierten Trinkwasserinstallationen. Nachfolgend finden Sie die Stellungnahme von LEGIO dazu.

Alle LEGIO-Filter entsprechen dem Medizinproduktegesetz.

Die LEGIO.medizinfilter wurden von den Vitens Laboratorien, Niederlande, auf den Rückhalt von Legionella pneumophila sowie unterschiedlichen Pseudomonas-Arten gemäß ASTM F838-05 untersucht. Es kam zu einer Keimreduktion von mehr als 7 lg-Stufen. Der internationale Standard für mikrobielle Keimreduzierung durch Wasserfilter fordert mindestens 6 lg-Stufen, dies entspricht 99,9999 %.

Ein Gutachten von Prof. Exner, Hygieneinstitut Bonn, bestätigt den Rückhalt von Legionella pneumophila und Pseudomonas aeruginosa um mehr als 8 lg-Stufen über den Zeitraum von vier Monaten. Das Gutachten kann auf Wunsch eingesehen werden.

Die LEGIO.medizinfilter der Serie steril/antibakteriell wurden auf mikrobielle Retention während der Lebenszeit des Produkts getestet. Hierbei wurden neben Legionella pneumophila und Pseudomonas aeruginosa auch die beiden opportunistischen Pilze Aspergillus fumigatus und Fusarium solani verwendet. Keiner der verwendeten Mikroorganismen wurde in den Abflussproben gefunden.

Alle LEGIO.medizinfilter wurden erfolgreich unter Praxisbedingungen getestet. Sie halten Betriebsdrücke von bis zu 5 bar aus. Der Temperaturbereich liegt zwischen 0 und 60 °C; 70 °C sind für 30 Minuten bei 2 bar während der Nutzungsdauer möglich.

Die Membranen aller LEGIO.medizinfilter sowie des LEGIO.ball sind nach den Vorgaben des Umweltbundesamtes durch das Hygieneinstitut Gelsenkirchen geprüft. Sie sind zertifiziert gemäß der KTW-Prüfung sowie der Prüfung nach DVGW W 270.

Außerdem liegt für die LEGIO.medizinfilter ein positives Ergebnis der Rezepturprüfung durch die KIWA Nederland B.V. nach der KTW-Leitlinie sowie der Elastomer-Leitlinie des Umweltbundesamtes vor.

Der neueste LEGIO.medizinfilter, der LEGIO.ball, wurde vom Hygieneinstitut Gelsenkirchen nach den Vorgaben des Umweltbundesamtes geprüft. Er ist zertifiziert gemäß der KTW-Prüfung sowie der Prüfung nach DVGW W 270.

1200 ppm Hypochlorit/Chlor über 10 Stunden beeinflussen die LEGIO.medizinfilter nicht negativ. Erfahrungsgemäß schädigt ein gemäß Trinkwasserverordnung zugelassenes Desinfiziens oder Korrosionsschutzmittel die LEGIO.medizinfilter nicht.

Alle LEGIO.medizinfilter werden einzeln auf Eignung und Dichtigkeit getestet.