Endständige Medizinfilter mit Plattenmembrane haben oft zwei Membranschichten. Man könnte vermuten, dass das Rückhaltevermögen einer Plattenmembran durch eine zweite Schicht verbessert wird. Korrekt ist jedoch, dass die zweite Schicht nur benötigt wird, damit Knick- und Faltstellen der Membran nicht zu einer Schwachstelle werden. Außerdem ist bei Plattenmembranen eine Dehnung des Materials und damit eine Weitung der Membranporen wahrscheinlicher.

Bei einer Schlauchmembrane ist eine zweite Schicht nicht erforderlich. Die in den LEGIO.medizinfiltern enthaltene Schlauchmembrane filtriert das Trinkwasser nach dem Outside-In-Verfahren. Das Wasser durchströmt die Membrane von außen nach innen. Die Poren werden hier im Laufe des Einsatzes eher kleiner, daher ist ein bakterieller Durchbruch nahezu unmöglich. Ein mögliches Nachlassen der Filtrationsleistung gegen Ende der Standzeit weist deshalb auf die Sicherheit der Schlauchmembrane beim speziellen LEGIO-Verfahren hin. Dies steht im Gegensatz zur Plattenmembrane und auch zur Schlauchmembrane, die nach dem Inside-Out-Verfahren filtert. Bei beiden kann es im Laufe der Nutzungsdauer zu einer Weitung der Poren kommen. Dadurch erhöht sich die Gefahr der Bakteriendurchlässigkeit.

 

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